
Die kleinen gelben Klebezettel schmücken so manchen Monitorrahmen mit Passwörtern oder anderen hilfreichen Erinnerungen. Unter Windows 7 kann nun auch der kostbare Platz auf dem Desktop für die Zettelchen genutzt werden. In der Eingabeaufforderung (Win+R) stikynot eingeben und automatisch wird eine neue Notiz gestartet. Drückt man nun in der offenen Notiz F1 für die Hilfe, erscheinen ein paar hilfreiche Tipps für die Formatierung der Haftnotizen. Den markierten Text vergrößern oder verkleinern erreicht man übrigens unter deutschem Tastaturlayout mit der Tastenkombination STRG+SHIFT+. und STRG+SHIFT+,
Weitere Tastaturkürzel für die Notizen:
- Rechtsbündig: STRG+R
- Linksbündig: STRG+L
- Zentriert: STRG+E

Wie man ein Fenster von einem anderen (unerreichbaren) Desktop “retten” kann, habe ich ja bereits beschrieben. Wer nun Windows 7 mit der neuen Superbar benutzt, wird dieses Kontextmenü vielleicht vermissen.
Anleitung: Man holt die Vorschau des Programmfensters ohne Klick mit dem Mauszeiger in den Vordergrund und klickt nun rechts auf das Vorschaubild. Und siehe da, das gewohnte Kontextmenu taucht in der Superbar auf.

Wer kennt das nicht, schnell mal eine Datei speichern und dann hangelt man sich eine gefühlte Ewigkeit durch den ‘Speichern Unter’-Dialog. Einfacher wäre es, die wichtigsten (eigenen) Ordner schnell griffbereit zu haben. Die oberste Ebene meines Dateisystems z.B. beruht auf vier einfachen Ordnern: Archive, Inbox, Outbox und Pending.
Unter Windows 7 kann die Einstellung, welche Ordner in der Ortsleiste (Windows Places Bar) auftauchen, in den lokalen Gruppenrichtlinien vorgenommen werden. Hierfür startet man den Editor durch die Eingabe von gpedit.msc im Ausführen Dialog (Tastaturkürzel: Win + R). Dann öffnet man Benutzerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Windows-Komponenten > Windows-Explorer > Standarddialog “Datei öffnen” > Elemente, die in der Ortsleiste angezeigt werden (siehe Screenshot). Dort angelangt aktiviert man die Option und kann bis zu fünf Elemente frei definieren. Eine genaue Erläuterung ist dort ebenfalls zu finden.
Hinweis: Ab Windows Vista gilt diese Richtlinieneinstellung nur für Anwendungen, die den Windows XP-Stil für allgemeine Dialogfelder verwenden.

Wer aufs Pixel genau arbeiten muss, der kommt um dieses nützliche Feature nicht herum. Durch die Tastenkombination: Shift + Alt + Num wird die Tastaturmaus unter Windows aktiviert und fortan steuert man den Cursor per Numblock. Die genaue Tastenbelegung steht in der Wikipedia.
Wer gern wie ich portable Programme via USB-Stick verwendet, wird vielleicht das ein oder andere mal über dieses Phänomen gestolpert sein. Auf Arbeit noch an einem mit zwei 30” Monitoren bestückten Arbeitsgerät gesessen und bei einer Auflösung von 5160 x 1600 Pixel die Fenster unachtsam auf dem genügend großen Desktop wild verteilt. Nach Feierabend dann am heimischen (Mini) Monitor oder gar am Netbook dann das Desaster, die Anwendung startet doch das Fenster liegt scheinbar auf dem anderen (nun nicht mehr vorhandenen) Monitor.
Behoben werden kann das relativ schnell durch einen Rechtsklick auf den Reiter des aktiven Programms in der Taskleiste und anschließender Auswahl des Punktes Verschieben. Sodann kann mit gedrückter Shift-Taste und den Pfeiltasten versucht werden, das Fenster wieder in den sichtbaren Bereich zu holen.