
Mit diesem netten Fenster begrüßte mich mein Firefox 3.5.6 beim Versuch das Virtuozzo Panel meines alten Servers zu öffnen. Eine Anfrage beim Support brachte nur die bittere Erkenntnis:
“Googlen Sie ein wenig nach der Firefoxfehlermeldung um eine Problembehebung zu finden.”
Nun ging ich davon aus, dass bei der Meldung:
Ihr Zertifikat enthält die gleiche Seriennummer wie ein anderes Zertifikat dieser Zertifizierungsstelle. Bitte erwerben Sie ein neues Zertifikat mit einer eindeutigen Seriennummer.
(Fehlercode: sec_error_reused_issuer_and_serial)
der Fehler nicht bei mir, sondern beim Anbieter liegt.
Die Lösung des Problems ist naheliegend in der Zertifikatdatenbank vom Firefox zu suchen. Fügt man eine generelle Ausnahme dieser Datenbank hinzu kann es zum angesprochenen Problem führen.
Man kann nun versuchen diese Datenbank mit diversen Tools zu bearbeiten, oder aber man schließt alle Instanzen von Firefox und löscht die cert8.db Datei im Firefox Profilordner. Beim nächsten Neustart legt Firefox die Datenbank neu an. Der Haken an der Sache ist, dass alle vorher getätigten Ausnahmen neu angelegt werden müssen, da ja ihre Zertifikate nun weg sind.
Vor knapp zwei Wochen teilte mir mein Provider mit, dass mein Server als Teil eines Botnetzes agiert und in dieser neuen Rolle andere Systeme angreift und deshalb abgeschaltet wurde. Ich hatte wohl ein Update verpasst, welches sich unter Debian ganz einfach über apt-get update und apt-get dist-upgrade installieren ließe.
Kurzum die wichtigsten Daten gesichert und den Server neu aufgesetzt. Dann noch schnell Wordpress installiert und die Posts einfach wieder eingespielt… soweit der Plan. Die Version 2.8.5 hat mir zunächst einen Strich durch die Rechnung gemacht mit folgender Fehlermeldung:
Fatal error: Allowed memory size of 16777216 bytes exhausted (tried to allocate 77824 bytes) in /var/www/web2/html/wp-admin/import/mt.php on line 400
Noch mal in Ruhe google bemüht und eine plausible Lösung gefunden indem man php für die Ausführung von Skripts etwas mehr Speicher zur Verfügung stellt. Dies geschieht in der php.ini, welche sich unter Debian im Verzeichnis /etc/php5/apache2/ versteckt.
Und dann war da ja noch das mit dem mod_rewrite, was irgendwo irgendwie eingestellt werden musste. Auch hier hat google den Weg in die richtige Richtung gewiesen. Unter Confixx gibt die Einstellung httpd Spezial die Möglichkeit bestimmte Optionen für das rewrite-Modul zu aktivieren.
<Directory "/var/www/web2">
AllowOverride All
Options +FollowSymLinks +SymLinksIfOwnerMatch
</Directory>
Jetzt konnte ich auch die Beiträge wieder einspielen. So bleibt der Blog bis Mitte Dezember noch online und wird noch um den ein oder anderen Beitrag ergänzt.