Ich sach nur: "Help"

Windows Ortsleiste anpassen

Wer kennt das nicht, schnell mal eine Datei speichern und dann hangelt man sich eine gefühlte Ewigkeit durch den ‘Speichern Unter’-Dialog. Einfacher wäre es, die wichtigsten (eigenen) Ordner schnell griffbereit zu haben. Die oberste Ebene meines Dateisystems z.B. beruht auf vier einfachen Ordnern: Archive, Inbox, Outbox und Pending.

Unter Windows 7 kann die Einstellung, welche Ordner in der Ortsleiste (Windows Places Bar) auftauchen, in den lokalen Gruppenrichtlinien vorgenommen werden. Hierfür startet man den Editor durch die Eingabe von gpedit.msc im Ausführen Dialog (Tastaturkürzel: Win + R). Dann öffnet man Benutzerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Windows-Komponenten > Windows-Explorer > Standarddialog “Datei öffnen” > Elemente, die in der Ortsleiste angezeigt werden (siehe Screenshot). Dort angelangt aktiviert man die Option und kann bis zu fünf Elemente frei definieren. Eine genaue Erläuterung ist dort ebenfalls zu finden.

Hinweis: Ab Windows Vista gilt diese Richtlinieneinstellung nur für Anwendungen, die den Windows XP-Stil für allgemeine Dialogfelder verwenden.

Thunderbird Standard-SMTP

Wer kennt das nicht, schnell mal ne E-Mail geschrieben und schwups war die falsche Absenderadresse aktiv.

Nutzt man mehrere E-Mail Konten – bei mir sind es mittlerweile fünf unterschiedliche – legt Thunderbird wahlweise für jedes ein eigenes Konto an. Man kann Pop3-Konten zwar in einem globalen Posteingang zusammenfassen aber ein Mischbetrieb mit IMAP-Konten ist dabei nicht vorgesehen. Beim Verfassen einer neuen E-Mail wählt der Thunderbird automatisch den SMTP-Server des aktiven Kontos aus, unabhängig davon was unter Extras / Konten-Einstellungen / Postausgangs-Server als SMTP-Standardserver definiert ist.

Im Thunderbird-Mail-Forum wurde (k)eine zufriedenstellende Lösung für das Problem vorgestellt. Jedoch wurde auf das Add-on namens Correct Identity von Dennis Verspuij verwiesen. Damit lässt sich problemlos ein “echter” SMPT-Standardserver definieren und beim Antworten wird das richtige Absenderkonto ausgewählt, egal welches Konto aktiv war.

Firefox Zertifikatdatenbank zurücksetzen

Mit diesem netten Fenster begrüßte mich mein Firefox 3.5.6 beim Versuch das Virtuozzo Panel meines alten Servers zu öffnen. Eine Anfrage beim Support brachte nur die bittere Erkenntnis:

“Googlen Sie ein wenig nach der Firefoxfehlermeldung um eine Problembehebung zu finden.”

Nun ging ich davon aus, dass bei der Meldung:

Ihr Zertifikat enthält die gleiche Seriennummer wie ein anderes Zertifikat dieser Zertifizierungsstelle. Bitte erwerben Sie ein neues Zertifikat mit einer eindeutigen Seriennummer.

(Fehlercode: sec_error_reused_issuer_and_serial)

der Fehler nicht bei mir, sondern beim Anbieter liegt.

Die Lösung des Problems ist naheliegend in der Zertifikatdatenbank vom Firefox zu suchen. Fügt man eine generelle Ausnahme dieser Datenbank hinzu kann es zum angesprochenen Problem führen.

Man kann nun versuchen diese Datenbank mit diversen Tools zu bearbeiten, oder aber man schließt alle Instanzen von Firefox und löscht die cert8.db Datei im Firefox Profilordner. Beim nächsten Neustart legt Firefox die Datenbank neu an. Der Haken an der Sache ist, dass alle vorher getätigten Ausnahmen neu angelegt werden müssen, da ja ihre Zertifikate nun weg sind.

Adobe Werkzeugleiste verschwunden

So (oder so ähnlich) sollte die Ansicht einer PDF im Browser aussehen. Durch exzessives herumspielen sah bei mir die Ansicht plötzlich so aus. Die Werkzeugleiste war verschwunden! Entfernt man nämlich alle Werkzeuge, blendet sich die Leiste automatisch aus. Wozu auch Platz verplempern?

Ein Rechtsklick auf die hoffentlich noch eingeblendete Werkzeugleiste zeigt das Kontextmenü, welches die erlösende Tastenkombination ALT + F8 für das Zurücksetzen preisgibt. Doch wohin klickt man, wenn die Werkzeugleiste bereits verschwunden ist?

Kleiner Tipp zum Schluss, mit F8 lässt sich die Leiste für das Lesen im Browser aus- und respektive wieder einblenden. Weiterhin kann über das Kontextmenü überflüssiger Ballast ausgeblendet werden. Funktioniert übrigens auch direkt im Reader oder einem anderen Vertreter der Acrobat Familie.

Neuinstallation Webserver

Vor knapp zwei Wochen teilte mir mein Provider mit, dass mein Server als Teil eines Botnetzes agiert und in dieser neuen Rolle andere Systeme angreift und deshalb abgeschaltet wurde.  Ich hatte wohl ein Update verpasst, welches sich unter Debian ganz einfach über apt-get update und apt-get dist-upgrade installieren ließe.

Kurzum die wichtigsten Daten gesichert und den Server neu aufgesetzt. Dann noch schnell Wordpress installiert und die Posts einfach wieder eingespielt… soweit der Plan. Die Version 2.8.5 hat mir zunächst einen Strich durch die Rechnung gemacht mit folgender Fehlermeldung:

Fatal error: Allowed memory size of 16777216 bytes exhausted (tried to allocate 77824 bytes) in /var/www/web2/html/wp-admin/import/mt.php on line 400

Noch mal in Ruhe google bemüht und eine plausible Lösung gefunden indem man php für die Ausführung von Skripts etwas mehr Speicher zur Verfügung stellt. Dies geschieht in der php.ini, welche sich unter Debian im Verzeichnis /etc/php5/apache2/ versteckt.

Und dann war da ja noch das mit dem mod_rewrite, was irgendwo irgendwie eingestellt werden musste. Auch hier hat google den Weg in die richtige Richtung gewiesen. Unter Confixx gibt die Einstellung httpd Spezial die Möglichkeit bestimmte Optionen für das rewrite-Modul zu aktivieren.

<Directory "/var/www/web2">
AllowOverride All
Options +FollowSymLinks +SymLinksIfOwnerMatch
</Directory>

Jetzt konnte ich auch die Beiträge wieder einspielen. So bleibt der Blog bis Mitte Dezember noch online und wird noch um den ein oder anderen Beitrag ergänzt.

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