
Wie man ein Fenster von einem anderen (unerreichbaren) Desktop “retten” kann, habe ich ja bereits beschrieben. Wer nun Windows 7 mit der neuen Superbar benutzt, wird dieses Kontextmenü vielleicht vermissen.
Anleitung: Man holt die Vorschau des Programmfensters ohne Klick mit dem Mauszeiger in den Vordergrund und klickt nun rechts auf das Vorschaubild. Und siehe da, das gewohnte Kontextmenu taucht in der Superbar auf.

Wer kennt das nicht, schnell mal eine Datei speichern und dann hangelt man sich eine gefühlte Ewigkeit durch den ‘Speichern Unter’-Dialog. Einfacher wäre es, die wichtigsten (eigenen) Ordner schnell griffbereit zu haben. Die oberste Ebene meines Dateisystems z.B. beruht auf vier einfachen Ordnern: Archive, Inbox, Outbox und Pending.
Unter Windows 7 kann die Einstellung, welche Ordner in der Ortsleiste (Windows Places Bar) auftauchen, in den lokalen Gruppenrichtlinien vorgenommen werden. Hierfür startet man den Editor durch die Eingabe von gpedit.msc im Ausführen Dialog (Tastaturkürzel: Win + R). Dann öffnet man Benutzerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Windows-Komponenten > Windows-Explorer > Standarddialog “Datei öffnen” > Elemente, die in der Ortsleiste angezeigt werden (siehe Screenshot). Dort angelangt aktiviert man die Option und kann bis zu fünf Elemente frei definieren. Eine genaue Erläuterung ist dort ebenfalls zu finden.
Hinweis: Ab Windows Vista gilt diese Richtlinieneinstellung nur für Anwendungen, die den Windows XP-Stil für allgemeine Dialogfelder verwenden.